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Hokkaïdo

Hokkaïdo

Weitere Namen / Varietäten:

FCI-Klassifizierung

Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 5, Asiatische Spitze und verwande Rassen

FCI-Nummer 261

Hokkaïdo» zur Kurzbeschreibung

Rassestandard
(unter Einbeziehung des FCI-Standards vom: 16.06.1999)

Verwendung:

Jagd- und Begleithund.

Geschichte:

Man nimmt an, diese Rasse stamme von mittelgroßen japanischen Hunden ab, welche in der Kamakura-Aera (um das Jahr 1140) Auswanderer von Honshu (Haupt- insel von Japan) nach Hokkaido begleitet haben; zu dieser Zeit nämlich entwickelte sich der Verkehr zwischen Hokkaido und dem Distrikt Tohoku sehr stark. Als im Jahre 1937 diese Rasse zu einem « Denkmal der Natur » erklärt wurde, übernahm sie den Namen ihres Ursprungsgebietes. Sie trägt auch den Namen « Ainu-ken », da die Ainu, die Ureinwohner von Hokkaido, diese Hunde zur Jagd auf Bären und anderes Wild züchteten. Die robuste Natur des Hokkaido befähigt ihn, eisige Kälte und dichten Schneefall zu ertragen. Er reagiert situationsgerecht und ist sehr widerstandsfähig.

Proportionen:

Mittelgroßer, ebenmäßig proportionierter, kräftiger gebauter Hund mit robustem Knochenbau und ausgesprochenem Geschlechtsgepräge. Muskeln stark entwickelt und sauber in ihren Linien.
Wichtige Proportionen:
Das Verhältnis von Widerristhöhe zu Körperlänge beträgt 10 zu 11.
Das Verhältnis von Länge des Schädels zur Länge des Nasenrückens beträgt 3 : 2.
Die Länge des Schädels entspricht seiner Breite auf der Höhe der Wangen und beträgt ein Viertel der Widerristhöhe.

Verhalten / Wesen:

Bemerkenswert ausdauernd, von natürlicher Wesensart und vornehm in seinem Verhalten. Im Temperament treu, fügsam, sehr aufgeweckt und mutig.


Kopf:

Oberkopf:
Schädel und Stirne : Breit und leicht flach.
Stop: Schwach ausgeprägt, dennoch sichtbar.
Gesichtsschädel:
Nase : Nasenschwamm schwarz; bei Hunden mit weißem Fell ist eine fleischfarbene Nase zulässig.
Fang: Keilförmig. Nasenrücken gerade.
Lefzen: Straff anliegend, mit schwarzen Lippenrändern.
Kiefer / Zähne: Kräftiges Scherengebiss.
Backen: Gut entwickelt.
Augen: Verhältnismäßig klein, beinahe dreieckig, gut auseinander- liegend, von dunkelbrauner Farbe.
Ohren: Klein, dreieckig, leicht nach vorne geneigt und straff aufrecht getragen.

Hals:

Kräftig und muskulös, ohne lose Kehlhaut.

Körper:

Widerrist: Hoch.
Rücken: Gerade und kräftig.
Lenden: Mäßig breit und muskulös.
Kruppe: Angemessen abfallend.
Brust: Vorbrust gut entwickelt. Brust tief und mäßig breit; Rippen gut gewölbt.
Bauch: Gut aufgezogen.

Rute:

Hoch angesetzt, dick, kräftig gerollt oder sichelförmig gebogen über dem Rücken getragen. Die Spitze der Rute soll beinahe bis zu den Sprunggelenken reichen.

Gliedmaßen:

Vorderhand:
Schultern: Mäßig schräg.
Unterarm: Gerade, trockenen.
Vordermittelfuß: Leicht schräg.

Hinterhand: Kräftig.
Sprunggelenke: Robust, angemessen kräftig.
Pfoten: Zehen gut gewölbt und eng aneinander liegend; Ballen dick und elastisch; Krallen hart, von schwarzer oder dunkler Farbe.

Gangwerk:

Flink, lebhaft, leichtfüßig und elastisch.

Haarkleid:

Haar: Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht. An der Rute ist das Haar relativ lang und abstehend.
Farbe: Sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt, rot, schwarz, schwarzloh, weiss.

Maße / Gewicht:

Widerristhöhe Rüde: ca. 48 cm bis ca. 51 cm
Widerristhöhe Hündin: ca. 45 cm bis ca. 48 cm


Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
Mangelndes Geschlechtsgepräge.
Leichter Vor- oder Rückbiss.

Ausschließende Fehler:

Aggressiv oder ängstlich.
Sehr ausgeprägter Vor- oder Rückbiss.
Nicht aufrecht getragene Ohren.
Hängend getragene oder kurze Rute.
Scheuheit.
Hunde, die deutlich physische Abnormitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

NB:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Eine blau-schwarze Zunge darf nicht als Fehler angesehen werden.

 
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