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Pekingese

Pekingese

Weitere Namen / Varietäten:

FCI-Klassifizierung

Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde
Sektion 8, Japanische Spaniel und Pekingesen

FCI-Nummer 207

Pekingese» zur Kurzbeschreibung

Rassestandard
(unter Einbeziehung des FCI-Standards vom: 27.01.2010)

Verwendung:

Gesellschaftshund

Proportionen:

Löwenartige Erscheinung mit aufmerksamem, intelligentem Ausdruck. Klein, ausgewogen, mäßig untersetzt mit viel Wurde und Qualität. Jegliche Anzeichen von Atembeschwerden oder Unfähigkeit korrekt zu laufen sind inakzeptabel und sollten streng bestraft werden.
Nicht übermäßig behaart.

Verhalten / Wesen:

Furchtlos, treu, distanziert, nicht ängstlich oder aggressiv.


Kopf:

Ziemlich groß, im Verhältnis breiter als tief.
Oberkopf: Mäßig breit, breit und flach zwischen den Ohren; nicht gewölbt, breit zwischen den Augen.
Stop: Ausgeprägt.
Gesichtsschädel: Die schwarze Pigmentierung von Nase, Lefzen und Lidrändern ist von essentieller Bedeutung.
Nasenschwamm: Nicht zu kurz, breit, Nasenlocher groß und offen. Eine kleine Falte, vorzugsweise unterbrochen kann von den Wangen bis zum Nasenrucken in einem breiten umgekehrten „V“ verlaufen.
Diese muss sich niemals nachteilig auf Augen oder Nase auswirken oder diese bedecken. Verengte Nasenlocher und schwere, die Nase überhängende Falten sind inakzeptabel und sollten streng bestraft werden.
Fang: Muss sichtbar sein, darf aber relativ kurz und breit sein.
Kräftiger Unterkiefer.
Lefzen: Gleichmäßig schließende Lefzen. Zähne oder Zunge dürfen nicht sichtbar sein oder den gut ausgeprägten Unterkiefer überdecken.
Augen: Klar, rund, dunkel glänzend und nicht zu groß. Frei von erkennbaren Augenproblemen.
Ohren: Ohrleder herzförmig, in Hohe der Schädeldecke angesetzt und dicht am Kopf anliegend getragen. Sie sollten nicht tiefer als bis zur unteren Begrenzungslinie des Fangs herabreichen. Reichlich mit langem Haar befedert.

Hals:

Ziemlich kurz und dick.

Körper:

Ziemlich kurz mit ausgeprägter Taille.
Rückenlinie : Eben.
Brust: Breit mit guter Rippenwölbung, gut zwischen den Vorderläufen hängend.

Rute:

Hoch angesetzt und fest über dem Rucken leicht zur Seite hin gebogen getragen. Mit langem Haar befedert.

Gliedmaßen:

Vorderhand: Ziemlich kurz, dick mit schweren Knochen. Gut auf den Pfoten stehend, nicht auf den Fesseln. Eine vollkommene gesunde Funktionsfähigkeit ist von essentieller Bedeutung.
Schultern: Schräg zuruckgelagert, glatt am Körper anliegend.
Ellbogen : Dicht am Körper anliegend.
Unterarm: Die Knochen des Unterarms können etwas gebogen sein zwischen dem Vordermittelfuß und den Ellbogen, um den Rippen Raum zu geben.
Vordermittelfuß (Fesseln) : Etwas abfallend, kräftig und nicht zu dicht beieinander.
Vorderpfoten: Gross und flach, nicht rund. Können etwas nach außen gestellt werden. Übermäßig nach außen gestellte Pfoten sind streng zu bestrafen.
Hinterhand: Hinterläufe kräftig und gut bemuskelt aber mäßig leichter als die Vorderläufe. Übermäßig eng gestellte Hinterläufe sind streng zu bestrafen. Angemessene Winkelung. Eine vollkommen gesunde Funktionsfähigkeit ist von größter Wichtigkeit.
Knie: Gut ausgeprägt.
Sprunggelenke: Kräftig, tief.
Hintermittelfuß (Hintere Fesseln) : Kräftig, von hinten gesehen parallel gestellt.
Hinterpfoten: Groß und flach, nicht rund. Hinterpfoten sind geradeaus nach vorn gerichtet.

Gangwerk:

Die Vorderhand zeigt eine typische langsame, würdevoll rollende Bewegung. Diese rassetypische Bewegung darf jedoch nicht mit jenem Rollen verwechselt werden, das durch eine Lockerheit der Schultern oder durch andere Anzeichen von ungesundem Ursprung bedingt ist. Jegliche Lockerheit der Schultern oder Ellbogen und jegliche Anzeichen von Funktionsunfähigkeit der Pfoten oder der Fesseln sind streng zu bestrafen. Das Gangwerk sollte nicht durch übermäßiges Haar beeinträchtigt werden.

Haarkleid:

Haar: Mäßig lang, gerade mit einer Mähne, die sich wie ein Schal rund um den Hals aber nicht weiter als bis zur Schulter erstreckt. Derbes Oberhaar mit dicker, weicherer Unterwolle. Ohren, Ruckseite der Läufe, Rute und Zehen reich befedert. Länge und Fülle des Haars sollten den wohlgeformten Körper nicht verschleiern und auch nicht die Aktivität des Hundes beeinträchtigen. Übermäßiges Haar muss streng bestraft werden.

Farbe: Alle Farben und Zeichnungen sind zulässig und gleichwertig mit Ausnahme von Albino und Leberfarbe. Bei mehrfarbigen Hunden sind die Farben gleichmäßig verteilt.

Maße / Gewicht:



Anmerkung: Idealgewicht nicht über 5 kg für Rüden und nicht über 5,4 kg für Hündinnen. Rüden sollten klein wirken, jedoch überraschend schwer sein, wenn sie hochgehoben werden; schwere Knochen und ein stämmiger, gut gebauter Körper sind essentielle Merkmale der Rasse.


Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

Ausschließende Fehler:

Aggressivität oder übermäßige Ängstlichkeit.
Hunde, die deutlich physische Abnormitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

NB:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 
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