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Ioujnorousskaïa Ovtcharka

Ioujnorousskaïa Ovtcharka

Weitere Namen / Varietäten:

Südrussischer Ovtcharka

FCI-Klassifizierung

Gruppe 1, Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1, Schäferhunde

FCI-Nummer 326

Ioujnorousskaïa Ovtcharka» zum Rassestandard

Kurzportrait

Die Qualitäten des exzellenten Herdenschutzhundes weckten im 20. Jahrhundert das Interesse des russischen Militärs, das über viele Jahre hinweg das Zuchtmonopol der Rasse innehatte. Obwohl sich der Südrusse in militärischen Kreisen großer Beliebtheit erfreute, ließ das allgemeine Interesse an der Hunderasse nach. Die Hirten der Krim und auch die russischen Soldaten wichen zunehmend auf andere Rassen wie beispielsweise den Deutschen Schäferhund aus. Vermutlich gestalteten sich der Umgang und die Haltung der anpassungsfähigen Gebrauchshunderassen als unkomplizierter. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelangten angeblich einige Südrussen mit baltischen Handelsschiffen nach England und in die USA. Dann verschwanden die imposanten Hunderiesen erneut von der internationalen Bildfläche. Der Export der Rasse galt fast das gesamte 20. Jahrhundert hindurch als unmöglich. Vereinzelt sollen einige Exemplare auf abenteuerlichem Weg in die Schweiz und nach Deutschland gelangt sein. Hierbei handelte es sich allerdings um seltene Ausnahmen. Heute gehören Südrussische Owtscharki zu den bedrohten Hunderassen. Ihre Anzahl wird auf circa 1.000 Exemplare geschätzt; nur wenige leben außerhalb Russlands, wo eine desolate wirtschaftliche Situation und ein allgemeines Desinteresse an einheimischen Hunderassen über kurz oder lang zum Aussterben der Rasse führen werden. Erfreulicherweise gibt es außerhalb Russlands inzwischen einen kleinen Kreis von Hundekennern, die sich dem Erhalt der Rasse widmen. In den USA, Deutschland und den Niederlanden werden - wie bereits beschrieben - sogar vereinzelt Würfe gemeldet. Auf den ersten Blick wirken Südrussen oft ausgesprochen ruhig - ja, beinahe träge und faul. Man sollte sich jedoch nicht von diesem irreführenden Eindruck leiten lassen. Sobald der Südrusse mit seiner Bezugsperson allein ist, erweist er sich als überaus temperamentvoller Vierbeiner, der für ausgelassene Spielchen und ungestümes Herumtoben zu begeistern ist. Innerhalb der Familie zeigt sich ein gut sozialisierter und konsequent erzogener Südrusse als anhänglicher, treuer und liebenswerter Hund. Die Erziehung des imposanten Herdenschutzhundes ist nicht einfach. Man benötigt mehr Konsequenz und Einfühlungsvermögen als für die meisten anderen Rassen. Kenner der Rasse raten, „man sollte lernen, wie ein Wächter der Herde zu denken". Dies beinhaltet das Bewusstsein, dass ein Südrusse der Auffassung ist, das klügste Mitglied des Rudels zu sein.

 
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