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Westfälische Dachsbracke

Westfälische Dachsbracke

Weitere Namen / Varietäten:

FCI-Klassifizierung

Gruppe 6, Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 1, Laufhunde
1.3, Kleine Laufhunde
FCI-Nummer 100

Westfälische Dachsbracke» zum Rassestandard

Kurzportrait

Die relativ junge Bezeichnung Dachs-bracke - sie wurde erst 1886 von den Kynologen Ludwig Beckmann und Otto Grashey geprägt - darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es mit einer sehr alten Form zu tun haben. Niederläufige Jagdhunde werden bereits um 800 zur Zeit Karls des Großen erwähnt. Auf zahlreichen Darstellungen des Mittelalters finden wir niederläufige Bracken, wenn auch die Übergänge zum Dachshund fließend waren. Über die Ursprünge der Westfälischen Dachsbracke ist viel gerätselt worden. Heute weiß man, dass sie durch Mutation und Zuchtwahl aus hochläufigen Bracken, aber auch aus direkten Kreuzungen von Bracken mit Dachshunden entstanden ist. Die Reinzucht der Westfälischen Dachsbracke begann etwa um 1880. Ausgelöst wurde sie durch die zunehmende Verkleinerung der Jagdbezirke, die ein Brackieren mit hochläufigen, weitjagenden Hunden nicht mehr zuließ. Das Zuchtziel war ein kleiner, leistungsfähiger Niederlaufhund. Schnelligkeit und Weiträumigkeit des Jagens sollten durch den niedrigen, lang gestreckten Körperbau eingeschränkt werden, um ein Überjagen in andere Reviere und eine zu starke Beunruhigung des Schalenwildes zu vermeiden. Die Dachsbracke ist ein anpassungsfähiger, freundlicher Jagdhund mit feiner Nase und großer Spurpassion. Im Haus ist sie ruhig und kinderlieb, im Revier zeigt sie ihr wahres Temperament. Auch in wildarmen Waldrevieren zeigt sie gutes findevermögen. Ruhiges, sicheres und spurlautes Jagen sowie konzentriertes Arbeiten auf der Schweißfährte zeichnen sie aus. Die Dachsbracke wird daher vorwiegend zur Lauten Jagd (Stöbern, selten Brackieren) und für die Schweißarbeit eingesetzt. Bejagt werden Hase, Fuchs, Kanin und Sau, in den letzten Jahren auch Rehwild. Die Stärke der Dachsbracke zeigt sich besonders bei Drückjagden und großräumigen Bewegungsjagden auf Schalenwild. Vor den langsamen, laut jagenden Hunden kommt das Wild nicht übermäßig flüchtig. Es verhofft immer wieder, so dass es angesprochen und sicher beschossen werden kann. Außerdem kann die Dachsbracke auch bei höherer Schneelage noch eingesetzt werden. In zunehmendem Maße wird die Dachsbracke auf Schweiß geführt. Durch ihre feine Nase, ihren ausgeprägten Fährtenwillen und ihre Ruhe ist sie zu konzentrierter Riemenarbeit besonders befähigt. Ausdauer und lockerer Hals lassen eine Erfolg versprechende Hetze zu, wobei der Führer durch den Laut ständig auf dem Laufenden gehalten wird. Mit dieser Veranlagung ist die Dachsbracke be-sonders geeignet für waldreiche Revie-re mit guten Schalenwildbeständen und geringem Niederwildbesatz.

 
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