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Bulldog

Bulldog

Weitere Namen / Varietäten:

Bullmastiff

FCI-Klassifizierung

Gruppe 2, Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2, Molossoide
2.1, Doggenartige Hunde
FCI-Nummer 157

Bulldog» zur Kurzbeschreibung

Rassestandard
(unter Einbeziehung des FCI-Standards vom: 16.02.2011)

Verwendung:

Wachhund

Geschichte:

Der Bullmastiff hat sich aus dem Old English Mastiff und der Bulldogge entwickelt. Zu alten Zeiten wurde er hauptsächlich als Wachhund benutzt, um den Wildhutern beim vertreiben von Wilddieben zu helfen. Der Bullmastiff ist intelligent und aufmerksam; er ist korperlich und geistig absolut zuverlässig und kann Situationen sehr schnell beurteilen. Sein Mut, seine Courage und Verteidigung von Eindringlingen ist legendär.

Proportionen:

Kraftvoll, symmetrisch, zeigt große Stärke ohne dabei schwerfällig zu sein. Er ist solide und aktiv.

Verhalten / Wesen:

Kraftvoll, ausdauernd, aktiv und verlässlich. Sehr lebhaft, wachsam und treu.


Kopf:

Oberkopf:
Schädel: Der Schädel ist von allen Seiten betrachtet groß und quadratisch; zeigt leichte Stirnfalten, sofern sein Interesse geweckt wird. Diese Falten sind in Ruhestellung jedoch nicht sichtbar. Breit und tief.
Stop: Betonter Stop.
Gesichtsschädel:
Nasenschwamm: Gut geoffnete Nasenlocher. Die Nase ist breit mit weit ausgebreiteten Nasenlöchern; flach, im Profil nicht zugespitzt oder aufgerichtet.
Fang: Der Fang ist kurz; die Distanz von Nasenspitze bis Stop beträgt ungefähr ein Drittel der Gesamtlänge von Nasenspitze bis Hinterhauptstachel. Der Fang ist unter den Augen breit und behält in etwa die gleiche Breite bis zur Nase bei. Er ist stumpf und quadratisch geschnitten, bildet mit der oberen Fanglinie einen rechten Winkel und ist im richtigen Verhältnis zum Schädel.
Lefzen: Die Lefzen sind nicht hängend, sie dürfen niemals tiefer als bis zur Unterkante des Unterkiefers reichen.
Kiefer / Zähne: Der Unterkiefer ist bis zum Ende breit. Regelmäßige Zähne (Zangengebiss von Kante zu Kante) erwünscht, geringer Vorbiss gestattet, jedoch soll dieser nicht bevorzugt werden. Die Fangzähne sind groß und weit auseinanderstehend, die übrigen Zähne sind kräftig, gleichmäßig und gut im Kiefer gebettet.
Backen: Gut ausgefüllte Backen.
Augen: Dunkel oder haselnussbraun, sie sind mittelgroß, soweit von einander eingesetzt wie der Fang breit ist, dazwischen die Mittelfurche. Helle oder gelbe Augen höchst unerwünscht.
Ohren: V-förmig, zurückgefaltet, weit und hoch, in einer Höhe mit dem Hinterhauptbein angesetzt und geben damit dem Schädel ein quadratisches Aussehen; dies ist von größter Bedeutung. Sie sind klein und ihre Farbe ist dunkler als die des Haarkleides am Körper. Die Ohrspitzen befinden sich mit den Augen in einer Höhe, sofern die Aufmerksamkeit eines Bullmastiff erregt wird. Rosenohren sind höchst unerwünscht.

Hals:

Gut gebogen, mäßig lang, sehr muskulös und im Umfang fast dem Kopfumfang gleich.

Körper:

Rücken: Der Rücken ist kurz und gerade, dies bewirkt eine gedrungene Gestalt. Der Rücken darf jedoch nie so kurz sein, dass er die Beweglichkeit des Bullmastiffs beeinträchtigt. Karpfen- oder Senkrücken höchst unerwünscht.
Lenden: Lendenpartie breit und muskulös, mit entsprechender Flankentiefe.
Brust: Die Brust ist breit und tief, sie reicht tief zwischen den Vorderläufen hinab, mit tiefreichendem Brustbein.

Rute:

Hoch angesetzt, Rutenansatz kräftig, sich zur Spitze hin verjüngend reicht sie bis zu den Sprunggelenken. Sie wird gerade oder gebogen getragen, aber niemals senkrecht nach oben, wie bei einem Laufhund. Pumpenschwengelrute höchst unerwünscht.

Gliedmaßen:

Vorderhand:
Allgemeines: Die Vorderläufe stehen weit auseinander und sind gerade.
Schulter: Schultern muskulös, schräg und kraftvoll, jedoch nicht überladen.
Unterarm: Die Vorderläufe sind kräftig und gerade, mit guter Knochenstärke.
Vordermittelfuß: Vordermittelfuß gerade und stark.
Vorderpfoten: Gut aufgeknochelt, wie Katzenpfoten, mit gerundeten Zehen. Harte Ballen. Dunkle Nägel erwunscht. Gespreizte Pfoten hochst unerwunscht.
Hinterhand:
Allgemeines: Hinterläufe stark und muskulös.
Unterschenkel: Unterschenkel gut entwickelt. Sie zeugen von Kraft und Beweglichkeit, ohne schwerfällig zu sein.
Sprunggelenk: Die Sprunggelenke sind mäßig gewinkelt. Kuhhessigkeit ist höchst unerwünscht.
Hinterpfoten: Gut aufgeknochelt, wie Katzenpfoten, mit gerundeten Zehen. Harte Ballen. Dunkle Nägel erwunscht. Gespreizte Pfoten hochst unerwunscht.

Gangwerk:

Die Bewegung weist auf Kraft und Zweckmäßigkeit hin. Bei geradeaus gerichteter Bewegung sollen weder die Vorder- noch die Hinterläufe kreuzen oder „stricken“; der rechte Vorderlauf und der linke Hinterlauf sollen gleichzeitig gehoben und gesenkt werden. Ein fester Rücken, der durch den kraftvollen Schub der Hinterläufe nicht nachteilig beeinflusst wird, gewährleistet einen ausgeglichenen und harmonischen Bewegungsablauf.

Haarkleid:

Haar: Kurz und hart, wetterbeständig und liegt glatt am Körper an. Langes, seidiges oder wolliges Haarkleid ist höchst unerwünscht.

Farbe: Jegliche Schattierung von gestromt, rehbraun oder rot. Die Farbe muss makellos und klar sein. Ein kleines weißes Abzeichen an der Brust ist erlaubt. Andere weiße Abzeichen sind unerwünscht. Ein schwarzer Fang, der zu den Augen hin heller wird, ist unentbehrlich, dunkle Augenumrandungen unterstreichen den Ausdruck.

Maße / Gewicht:

Widerristhöhe Rüde: ca. 64 cm bis ca. 69 cm
Widerristhöhe Hündin: ca. 61 cm bis ca. 66 cm
Gewicht Rüde: ca. 50 kg bis ca. 59 kg
Gewicht Hündin: ca. 41 kg bis ca. 50 kg


Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

Ausschließende Fehler:

Aggressive oder ubermäßig ängstliche Hunde
Hunde, die deutlich physische Abnormitäten oder Verhaltensstorungen aufweisen, mussen disqualifiziert werden.

NB:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 
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