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Basset fauve de Bretagne

Basset fauve de Bretagne

Weitere Namen / Varietäten:

FCI-Klassifizierung

Gruppe 6, Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 1, Laufhunde
1.3, Kleine Laufhunde
FCI-Nummer 036

Basset fauve de Bretagne» zur Kurzbeschreibung

Rassestandard
(unter Einbeziehung des FCI-Standards vom: 21.05.2003)

Verwendung:

Laufhund für die Jagd auf Kaninchen, Hase, Fuchs, Rehwild und Schwarzwild.

Geschichte:

Dieser kleine Basset hat die gleichen Vorzüge wie die Rasse, von der er abstammt: dem Griffon Fauve de Bretagne. Schon im 19. Jahrhundert in ihrem Ursprungsgebiet sehr beliebt, machte sich die Rasse während der letzten 30 Jahre des 20. Jahrhunderts auch auf nationaler Ebene einen Namen .
Ihre außergewöhnliche Jagdbegabung brachte es mit sich, dass Hunde dieser Rasse etliche Male in Frankreich zu Meisterehren bei der Kaninchenjagd kamen und so sehr populär geworden sind.

Proportionen:

Der Basset Fauve de Bretagne ist ein kleiner, kompakter Hund, er ist lebhaft und für seine Größe schnell. Sein Vorteil ist seine enorme Energie gepaart mit außerordentlicher Zähigkeit.

Verhalten / Wesen:

Die Bassets Fauves de Bretagne sind leidenschaftliche Jäger, dabei aber ebenso ausgezeichnete Begleiter des Menschen, sie sind zutraulich, liebevoll und ausgeglichen. Sie passen sich problemlos jedem, auch dem schwierigsten, Gelände an, und werden mit jedem Beutetier fertig. Auf der Jagd erweisen sie sich als mutig, raffiniert und hartnäckig, dies macht ihren großen Erfolg aus.


Kopf:

Oberkopf:
Schädel: Ziemlich lang mit betontem Hinterhauptbein. Von vorn gesehen hat die Schädeldecke die Form eines abgeflachten Bogens und nimmt an Breite von hinten nach vorn zu den nicht besonders vorstehenden Augenbrauenbögen hin ab.
Stop: Etwas stärker ausgeprägt als beim Griffon Fauve de Bretagne.

Gesichtsschädel:
Nasenschwamm: Schwarz oder dunkelbraun. Nasenlöcher gut geöffnet.
Fang: Sich eher etwas verjüngend als vollkommen rechteckig.
Lefzen: Sie bedecken den Unterkiefer gut, sind jedoch nicht übertrieben ausgeprägt. Der Schnauzbart ist nur spärlich entwickelt.
Kiefer / Zähne: Kiefer und Zähne sind kräftig und haben perfekten, gleichmäßigen Scherenschluss. Die oberen Schneidezähne greifen ohne Zwischenraum über die unteren. Die Schneidezähne stehen senkrecht im Kiefer. Das Fehlen der ersten Prämolare (P1) wird nicht geahndet.
Augen: Weder hervorquellend noch zu tief in den Augenhöhlen gebettet, dunkelbraun. Die Bindehäute sind nicht sichtbar. Lebhafter Ausdruck.
Behänge : Gut auf Augenhöhe angesetzt; nach vorn gelegt reichen sie gerade bis zur Nasenspitze; sie laufen spitz zu, sind einwärts gedreht und von Haar bedeckt, das feiner und kürzer ist als das übrige Körperhaar.

Hals:

Eher kurz, gut bemuskelt.

Körper:

Rücken: Kurz für einen Basset und breit. Keinesfalls eingesenkt.
Lende : Breit und gut bemuskelt.
Brust: Tief und breit.
Rippen: Ziemlich gerundet.
Bauch: Die Unterlinie steigt nur wenig nach hinten an.

Rute:

Etwas sichelförmig getragen, mittellang, dick am Ansatz, oft borstig, mit gut zugespitztem Ende. In der Bewegung wird die Rute oberhalb der Rückenlinie getragen und bewegt sich dabei rhythmisch von einer Seite zur anderen.

Gliedmaßen:

Vorderhand:
Allgemeines: Läufe von guter Knochenstärke.
Schulter : Schräg gelagert, gut am Brustkorb anliegend.
Ellenbogen: Auf einer Linie mit den Körperseiten.
Unterarm: Senkrecht oder leicht nach innen gebogen (letzteres sollte nicht gefördert werden).
Vordermittelfuß: Von der Seite gesehen etwas schräg. Von vorn gesehen auf einer Achse mit dem Körper oder leicht schräg nach außen stehend (letzteres sollte nicht gefördert werden).
Hinterhand:
Allgemeines: Gut bemuskelt. Die Läufe stehen gleichmäßig senkrecht. Von hinten gesehen sind sie parallel, weder bodeneng noch breit.
Schenkel : Lang und gut bemuskelt.
Sprunggelenk: Tief angesetzt, mäßig gewinkelt.
Hintermittelfuß: Senkrecht.
Pfoten: Kompakt mit fest zusammengefügten Zehen, gewölbt mit kräftigen Nägeln. Die Ballen sind hart.

Gangwerk:

Lebhaft.

Haut:

Ziemlich dick, geschmeidig. Ohne Wamme.

Haarkleid:

Haar: Sehr rauh, hart, ziemlich kurz, nie wollig oder gelockt. Kein zu starker Haarbewuchs im Gesicht.
Farbe: Falbfarben, von goldener Weizenfarbe bis hin zu ziegelrot. Einige wenige verstreute schwarze Haar auf dem Rücken und auf den Behängen werden toleriert. Gelegentlich findet sich ein kleiner weißer Stern an der Brust, dies sollte nicht gefördert werden.

Maße / Gewicht:

Widerristhöhe Rüde: ca. 32 cm bis ca. 38 cm
Widerristhöhe Hündin: ca. 32 cm bis ca. 38 cm
Anmerkung: Größe mit einer Toleranz von 2 cm mehr bei außergewöhnlichen Rassevertretern


Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

Schwere Fehler:

Verhalten :
Ängstlich.
Kopf :
Breiter, flacher Schädel. Augenbrauenbögen zu stark vorstehend.
Kurzer oder spitzer Fang. Schwere, herabhängende Oberlefze.
Augen :
Hell.
Behänge :
Flach, groß.
Körper:
Schwächliche Erscheinung. Oberlinie nicht gerade genug. Zu stark aufgezogener Bauch.
Rute :
Von der geraden Linie abweichend.
Gliedmaßen :
Schwache Knochen. Spreizpfoten.
Haar:
Dünn, sehr kurz, fein, weich.

Ausschließende Fehler:

Wesen :
• Aggressiv oder übermäßig scheu.
Typmängel :
Nicht ausreichend vorhandene charakteristische Rassemerkmale, d.h. das Tier ähnelt im Gesamtbild nicht den übrigen Rassevertretern.
Kiefer / Zähne:
Rückbiß, Vorbiß.
Augen :
Sehr hell.
Pigmentierung :
Nase, Augenränder oder Lefzenränder ganz oder teilweise unpigmentiert.
Rute :
Geknickt.
Vorderhand :
Übermäßig gebogen.
Afterkrallen :
Vorhandensein von Afterkrallen (sie kommen bei dieser Rasse nie vor).
Haar :
Lang, wollig. Jede andere Behaarung als im Standard beschrieben.
Größe :
Außerhalb der im Standard festgelegten Grenzen.
Defekte :
Erkennbar die Gesundheit beeinträchtigende Defekte. Anatomische Mißbildungen.
Hunde, die deutlich physische Abnormitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

NB:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 
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